Dokumentation des digitalen Fachaustauschs „Mitreden, Mitdenken, Mitgestalten“ ist erschienen

Migrantische Communities sind ein selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft. Dennoch erschweren strukturelle Hürden, institutionelle Barrieren und Erfahrungen mit Stigmatisierung ihre gleichberechtigte Beteiligung. Die Dokumentation bündelt Erkenntnisse des digitalen Fachaustausches „Mitreden, Mitdenken, Mitgestalten: Hürden für die Beteiligung unterrepräsentierter Gruppen verstehen und überwinden“ vom 4. Dezember 2025 und gibt Impulse für mehr Teilhabe auf kommunaler Ebene.
Streit&Struntz – Konfliktbearbeitung weltweit: Chancen und Fallstricke für kommunale Konflikte in Deutschland

Die konstruktive Bearbeitung von Konflikten kennen viele eher aus internationalen Zusammenhängen. Auch in Deutschland wird konstruktive Konfliktbearbeitung zunehmend angewandt. Was können wir aus anderen Teilen der Welt für den Umgang mit kommunalen Konflikten in Deutschland lernen? Dies diskutieren wir in der nächsten Ausgabe von Streit&Struntz am 18.05.2026 ab 16 Uhr mit Kees Wiebering.
Umbau des Bundesprogramms „Demokratie leben!“: Rückschritt für die Konfliktbearbeitung in Kommunen

Kommunen spielen eine zentrale Rolle im Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten. Sie melden deutliche Defizite in Bezug auf konstruktive Konfliktbearbeitung an. Unabhängige, externe Konfliktberatung ist hier wichtig. Der geplante Umbau des Bundesprogramms bremst Entwicklungen zur Stärkung von Angeboten und zur Qualitätssicherung aus. Die klar benannten Bedarfe der Kommunen zur Bewältigung gesellschaftlicher Konflikte müssen im Blick behalten werden.
Streit&Struntz – Teilhabe und Mitbestimmung vor Ort: Stadtbürgerschaft in der lokalpolitischen Praxis

Migrant*innen stoßen noch immer auf erhebliche Hürden: beim Zugang zu Bildung sowie zu politischer und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Konzept des Urban Citizenship zeigt Wege auf, wie Kommunen gegensteuern können. In Streit&Struntz am 27.04.2026 ab 16 Uhr mit PD. Dr. Henrik Lebuhn und Nina Böcker diskutieren wir zu Fragen der Stadtbürgerschaft im lokalpolitischen Kontext.
Wie Kommunale Konfliktberatung wirkt

Das Wirkungsgefüge der Kommunalen Konfliktberatung (KKB), ergänzt durch eine Indikatorenliste, ist ein zentrales Werkzeug, um Wirkungen in lokalen Beratungsprozessen sichtbar zu machen. Das Gefüge stellt verschiedene Wirkungen der grafisch dar und setzt diese in Beziehung miteinander. Die Indikatoren beschreiben konkrete Veränderungen, die in der Beratung beobachtet werden können.
Streit&Struntz – Kommunales Handeln nach dem Anschlag in Hanau: Zielkonflikte, Strukturen und institutioneller Wandel

Sechs Jahre nach dem Anschlag in Hanau sind die Folgen weiterhin spürbar. Wie die Stadt in der Ausnahmesituation reagiert hat, welche Strukturen geschaffen und welche Veränderungen angestoßen wurden, zeigt die nächste Ausgabe von Streit&Struntz mit Robert Erkan am 30.03.2026 ab 16 Uhr.
Streit&Struntz – Wenn Partizipation ausgrenzt: Konflikte und Macht in Stadtentwicklungsprozessen

Bürger*innenbeteiligung ist zentral für Stadtentwicklung, jedoch ungleich verteilt. Machtverhältnisse prägen Zugänge und Konflikte. Mit Dr. Mira Böing diskutieren wir am 23.02.2026 ab 16 Uhr in Streit&Struntz am Beispiel der Konstruktion „südosteuropäischer Zuwanderer“ über Diskurse in der Stadtentwicklung.
Streit&Struntz – Der Sachsen-Anhalt-Monitor 2025: Differenziertes Bild der Stimmung im Land

Im September 2026 wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Wie nehmen die Menschen das Land und ihre Lebenssituation wahr? Am 26.01.2026 ab 16 Uhr diskutieren wir über den Sachsen-Anhalt-Monitor. Prof. Prof.in Dr.in Katrin Reimer-Gordinskaya von der Hochschule Magdeburg-Stendal ist Co-Autorin der Studie. Sie ordnet deren zentrale Erkenntnisse ein.
Streit&Struntz – Alevitisch-sunnitische Verletzungen in der postmigrantischen Gesellschaft

Für das Zusammenleben in postmigrantischen Gesellschaften spielen Gewalt- und Ausgrenzungserfahrungen eine wichtige Rolle. Wie beeinflussen kollektive Verletzungsverhältnisse die Beziehungen zwischen sozialen Gruppen? Und was bedeutet dies für die Bearbeitung kommunaler Konflikte? Dies diskutieren wir in der nächsten Ausgabe von Streit&Struntz am 15.12.2025 von 16 bis 17 Uhr mit Dr. Dilek A. Tepeli.
Der Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung und das Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung sind online

Die Websites des Kooperationsverbunds Demokratische und des Bundesnetzwerks sind online. Sie geben Einblick in die Arbeit von Verbund und Netzwerk. Die Internet-Auftritte sind eng miteinander verknüpft, so wie Verbund und Netzwerk selbst.