Konfliktberatung
für Gemeinden, Städte und Landkreise
Das K3B – Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung des VFB Salzwedel e. V. berät seit 2017 Gemeinden, Städte und Landkreise in Deutschland im Umgang mit entstehenden oder bereits eskalierten Konflikten im kommunalen Raum.
Das K3B entwickelt den Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Netzwerkpartner*innen stetig weiter. Erfahrungen aus der Beratungspraxis und neue wissenschaftliche Erkenntnisse fließen stetig in unsere Beratungsprozesse ein. Diese führen wir derzeit vorwiegend in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg durch. Wir werben bundesweit gemeinsam für die Etablierung von Standards im Bereich der Kommunalen Konfliktberatung.
Darüber hinaus sichern wir Fachlichkeit und schaffen mit Veröffentlichungen und Veranstaltungen Räume für fachliche Entwicklung und Austausch.
Seit Januar 2025 koordiniert das K3B außerdem den neu gegründeten Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung. Die Koordinierungsstelle ist zentrale Ansprechstelle des Verbundes. › Zur Website des Verbundes
Aktuelles

Streit&Struntz – Wenn Partizipation ausgrenzt: Konflikte und Macht in Stadtentwicklungsprozessen
Bürger*innenbeteiligung ist zentral für Stadtentwicklung, jedoch ungleich verteilt. Machtverhältnisse prägen Zugänge und Konflikte. Mit Dr. Mira Böing diskutieren wir am 23.02.2026 ab 16 Uhr in Streit&Struntz am Beispiel der Konstruktion „südosteuropäischer Zuwanderer“ über Diskurse in der Stadtentwicklung.

Streit&Struntz – Der Sachsen-Anhalt-Monitor 2025: Differenziertes Bild der Stimmung im Land
Im September 2026 wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Wie nehmen die Menschen das Land und ihre Lebenssituation wahr? Am 26.01.2026 ab 16 Uhr diskutieren wir über den Sachsen-Anhalt-Monitor. Prof. Prof.in Dr.in Katrin Reimer-Gordinskaya von der Hochschule Magdeburg-Stendal ist Co-Autorin der Studie. Sie ordnet deren zentrale Erkenntnisse ein.

Streit&Struntz – Alevitisch-sunnitische Verletzungen in der postmigrantischen Gesellschaft
Für das Zusammenleben in postmigrantischen Gesellschaften spielen Gewalt- und Ausgrenzungserfahrungen eine wichtige Rolle. Wie beeinflussen kollektive Verletzungsverhältnisse die Beziehungen zwischen sozialen Gruppen? Und was bedeutet dies für die Bearbeitung kommunaler Konflikte? Dies diskutieren wir in der nächsten Ausgabe von Streit&Struntz am 15.12.2025 von 16 bis 17 Uhr mit Dr. Dilek A. Tepeli.
Unser Angebot
Städte, Gemeinden und Landkreise haben eine besondere Bedeutung in der Bearbeitung gesellschaftlicher Konflikte. Dies gilt insbesondere in herausfordernden Zeiten, in denen vielfältige Transformationsaufgaben aufgrund von demografischem Wandel, Energiewende und Klimawandelfolgen, Migration und Strukturwandel uvm. bewältigt werden müssen. Politische Vorgaben, Erwartungen verschiedener Akteure und Bedürfnisse Betroffener stehen nicht immer im Einklang miteinander. Diese müssen ausgehandelt werden, um gesellschaftlichen Wandel inklusiv und zukunftsfähig zu gestalten.
Kommunale Konfliktberatung unterstützt dabei:
Zusammenhänge lokaler Herausforderungen zu verstehen
Interessen und Bedürfnisse verschiedener Gruppen in der Kommune sichtbar zu machen
(fehlende) Wirkungen der Lösungsansätze vor Ort zu erkennen
Akteur*innen in die Lage zu versetzen, passgenaue Lösungen selbst zu erarbeiten
Unser Angebot richtet sich an Landkreise, Städte und Gemeinden, in denen Spannungen, Herausforderungen und Konflikte spürbar werden oder bereits offen sichtbar sind.
Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Interesse an einer Beratung haben!